Namensänderung nach Scheidung

Wann und unter welchen Bedingungen kann der Geburtsname wieder angenommen werden?

Änderung Name nach Rechtskraft der Scheidung

Eine Namensänderung ist nach rechtskräftiger Scheidung für den Ehegatten, der den Name des anderen Partners angenommen hat, problemlos möglich. Die Namenänderung muss beim zuständigen Standesamt beantragt werden, und zwar unter Vorlage des beglaubigten und mit Rechtskraftvermerk versehenen Scheidungsbeschluss. Es besteht allerdings keine Verpflichtung zur Namensänderung. Der geschiedene Ehepartner kann nicht gezwungen werden, seinen alten Namen wieder anzunehmen und den Ehenamen abzulegen.

Wo erfolgt Namensänderung?

Zuständig für die Namensänderung nach Rechtskraft der Scheidung ist das Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich die Heirat erfolgte. Denn dort wird das Familienbuch geführt (§ 41 Abs. 2 Satz 1 PStG). Das gilt gleichermaßen für Namensänderungen bei der Aufhebung von Lebenspartnerschaften (§ 42 Abs. 2 Satz 1 PStG. Wer nicht mehr am Ort dieses Standesamts wohnt, kann die Namensänderung auch beim Wohnsitz-Standesamt beantragen. Von dort wird der Antrag dann weiter geleitet.

Erfolgte die Heirat bzw. Begründung der eingetragenen Lebenspartnerschaft im Ausland, ist das Standesamt zuständig, in dessen Zuständigkeitsbereich der Erklärende seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Ansonsten gilt die Zuständigkeit des Standesamtes Berlin I.

Folgekosten Namensänderung beachten

Die Standesämter verlangen in der Regel für die Änderung des Namens eine Beglaubigungs- und Beurkundungsgebühren in der Größenordnung von etwa 25,00 EUR. Für die beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch fallen weitere Kosten von ca. 10,00 EUR an. Die Kosten sind damit grundsätzlich überschaubar.

Allerdings werden häufig die Kosten für die Änderung wichtiger Dokumente wie Personalausweis, Reisepass, Kreditkarten, Fahrzeugpapiere pp. vergessen. Diese Kosten können sich im Einzelfall schnell zu einem statthaften Betrag addieren. Bevor eine Namensänderung beantragt wird, sollte deren Nutzen im Verhältnis zu den entstehenden Kosten wohl überlegt sein.

Änderung des Kindesnamens bedarf der Zustimmung

Nach der Scheidung ist die Namensänderung für Kinder nicht ohne Weiteres möglich. Dafür ist zumeist die Zustimmung des anderen Elternteils erforderlich. Ändert das Elternteil, bei dem die Kinder leben, nach der Scheidung seinen Nachnamen, bleibt der bisherige Nachname der Kinder davon unberührt.

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Baranowski & Kollegen
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